mb24-Cup Tag 3 / Monday, monday.

Nach einem sportlichen Auftakt ging es am Montag ein wenig ruhiger weiter. Gespielt wird unter der Woche ab 15.00 Uhr, genau passend zur Kaffee- und Kuchenzeit. Statistisch betrachtet konnte man vermerken, dass der Montag den bisher höchsten Kaffeekonsum mit sich gebracht hat. Aber wir wollen diesem Tag und seinen Blues nichts Böses, also werden wir hinter der Kaffeemaschine die Augen offenhalten und die Statistik weiterhin verfolgen.

Koffein brauchten die SpielerInnen jedoch nicht, denn bereits das erste Match auf der Salchendorfer Anlage wurde so spannend, dass man eher eine Baldrian benötigt hätte. Das Spiel zwischen Melanie Frykowski und Anne Wirthen wurde zu einem Krimi der Damen Konkurrenz. Der erste Satz ging mit 6:4 an Frykowski, dann drehte Wirthen das Spiel, schaffte den Satzausgleich und holte sich den zweiten Satz mit 6:3. Nun hieß es Championstiebreak. Sicheres Spiel und lange, spanndende Ballwechsel prägten die letzten Punkte. Punkt für Punkt kämpften sich die zwei Damen voran und letztlich entschied der Biss von Frykowski das Match und sie konnte den dritten Satz mit 10:5 nach Hause holen. Eine spannende Partie! Frykowski ist somit im Halbfinale und muss nun gegen die an eins gesetzte Luisa Hoinka spielen.

Parallel wurden in Wilgersdorf vier Spiele ausgetragen. Unter Anderem das Viertelfinale der Herren B-Konkurrenz zwischen Simon Staniczek und dem Nachrücker Jens Halbe. Aufgrund der Corona-Pandemie musste eine Warteliste für verschiedene Konkurrenzen erstellt werden, da die Sicherheit der TeilnehmerInnen das wichtigste Anliegen ist und die Kapazitäten aus diesem Grund verringert werden mussten. Aber man kann auch Glück haben und wie Halbe von der Warteliste ins Turnier reinrutschen. Das hat sich für den Hünsborner Spieler definitiv gelohnt, denn dieser konnte sich bereits in der ersten Runde gegen Markus Lütticke durchsetzen und gewann am Montag mit 6:3 6:2 gegen Staniczek und sicherte sich so den Einzug ins Halbfinale.

Zum Abend hin füllte sich die Anlage nochmal. Dies hatte zwei Gründe: Der selbstgemachte Currywursttopf und die Herren A-Partie zwischen dem Japaner Satoya Imai und Matthias Wagner zog die ZuschauerInnen an. Bereits zuvor konnte man Imai auf der Anlage bewundern, als er sich ins Viertelfinale spielte. Wagner blieb bis dato für viele ZuschauerInnen noch unbekannt und die Neugierde war einigen ins Gesicht geschrieben. Imai hatte zum Beginn der Partie noch nicht richtig ins Spiel gefunden. Wagner überzeugte mit präzisen Schlägen und gewann so den ersten Satz mit 6:0. Im zweiten Satz kämpfte sich Imai ins Spiel und die Ballwechsel wurden immer ausgeglichener und länger. Taktisch gut gespielte Winner, Asse und zwei sympathische Spieler brachten die ZuschauerInnern immer wieder zum Klatschen und Staunen. Zum Schluss konnte Wagner den zweiten Satz mit 6:2 für sich entscheiden. Nun muss er gegen den an 1 Gesetzten Sebastian Vollmers spielen. Diese Partie findet am Freitag um 17.00 Uhr in Wilgersdorf statt.

Alle weiteren Termine und Ergebnisse finden Sie auf www.markenbaumarkt24.de/cup

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