2. Herren 40+ auf großer (Kreuz)Fahrt… eine Geschichte von Klabautermännern, Seemannsgarn und Meerjungfrauen.

2. Herren 40+ – auf großer (Kreuz)Fahrt… eine Geschichte von Klabautermännern, Seemannsgarn und Meerjungfrauen.

Wenn einer eine Reise macht,  dann kann er viel erleben. Mensch, was haben wir viel gelacht und brachten das Schiff fast zum Beben. Oder besser gesagt….   Eine Seefahrt, die ist lustig…   Eine Seefahrt, die ist schön… Ja wir konnten was erleben und auch Kopenhagen sehen. 

Aber mal jetzt langsam und immer schön der Reihe nach. Entstanden ist die Idee eines Kurztrips mit der AIDA bereits im letzten Herbst, bei einem 2-Tages-Ausflug der 2. Herren 40+ Mannschaft. Also im wahrsten Sinne des Wortes -> eine Schnapsidee….

So fuhren dann Ende April zwölf Leute (darunter 7 Spieler der 2. Herren 40+ und ein paar der jeweiligen bessere Hälfte – sprich Frauen) nach Kiel, um von dort aus die große Reise mit der AIDA-Luna nach Kopenhagen und zurück anzutreten.

Nachfolgend sei noch erwähnt, dass ich auf Bitten einiger Mitfahrer die Namen der Teilnehmer ändern sollte oder musste – nun man weiß es nicht genau. Zum Beispiel heißt Jörg Z. im Folgenden George und Jörg G. – einfach nur Jörg. Genau so bei beiden Franks, der eine war nun der andere Frank und der andere Frank dann der eine Frank. So müsste es noch mit den anderen Namen weitergehen, aber ich möchte ja den geneigten Leser nicht langweilen. Und wer dennoch mehr wissen möchte, kann bei mir gegen Bezahlung des ein oder anderen Kaltgetränks weitere Infos erlangt werden.

Aber jetzt wirklich mal zur Sache….

Getroffen haben wir uns alle vor dem Start der Tour in einem schönen Hotel in Kiel. Es sei hierzu erwähnt: ein Hotel mit 3 Etagen, aber ohne Lift. Dies sorgte für allerlei Belustigung, denn wenn es hieß, wo ist denn z.B der Z – naja… der steckt noch im Aufzug fest. Ein Teil der Truppe hat sich für den Abend noch mit einem alten TCW-Urgestein und Gründungsmitglied (Werrner H.) zu ein paar Runden Doppelkopf getroffen. Während sich der Rest dann mehr oder weniger, nach einem sehr guten Essen bei einem Griechen inkl. dem Ouzo danach (der, für „gute Freunde“ )– den es allerdings schon währendessen gab, mit Fußball schauen – Bayern gegen Real, die Zeit vertrieben hat.

Den nächsten Morgen ging es mit dem Taxi – wir konnten unsere Fahrzeuge für die drei Tage beim Hotel stehen lassen – zum Ostseekai, wo auch schon das Schiff AIDA-Luna zum Einchecken bereit im Hafen lag. So konnte nun das Schiff von uns geentert werden – bzw. wir konnten einchecken, aber nicht ohne, dass einer der Truppe (Z.) von dem Sicherheitspersonal eingehend durchsucht wurde.

Eine kleine Notiz am Rand…. Von den 2.500 Passagieren, waren 900 männlich…   Ein Schelm der Böses dabei denkt..  

Nach der Aufregung – und da wir die Kabinen noch nicht alle beziehen konnten – traf man sich zur Einstimmung an Deck an der „Ocean Bar“. Hier brachte man sich vor Ablegen des Schiffes schon mal mit diversen Cocktails und anderen Klabautergetränken in Seefahrer-Stimmung. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der „Short-Island-Icetea“ geboren. Aber leider darf ich – nach Androhung von erheblichen Konsequenzen  – diese Geschichte hier nicht erzählen…..

Zwei erfahrene AIDA-Freunde unter uns machten uns bei einem Rundgang mit den örtlichen Begebenheiten der AIDA – Luna vertraut. Leider waren die Temperaturen nicht so, dass wir die Außenbereiche gebührend nutzen konnten. Naja..  Dafür gab es ja die ein oder andere Bar an Bord… Allerdings mussten wir – und der Rest der Passagiere – noch an der vorgeschriebenen Rettungsübung teilnehmen. Wobei der ein oder andere von den übrigen Reisenden schon ziemlich Schlagseite hatte und dies lag wohl nicht am Schiff selber lag.

Schon bald nach dem Ablegen schnupperten wir die gesunde Ostseeluft. Es ging zunächst entlang der Insel Fehmarn – durch den Femer Belt – an der Faxe Bucht und der Koge Bucht – unter der Öresund-Brücke hindurch und schließlich am nächsten Morgen in den Hafen von Kopenhagen.

Nach einem gemütlichen und gutem Abendessen in kompletter Runde ging es zunächst an die schon bekannte Ocean Bar und im Anschluss wurde das Tanzbein in der Borddisco „Anytime Bar“geschwungen. Naja, mehr oder weniger sag ich mal….

Der nächste Morgen! Ob einige tatsächlich die Einnahme von Kopfschmerztabletten benötigten ist nicht überliefert. Ein paar Frühaufsteher nutzten auch die Gunst der Stunde und genossen die Einfahrt der AIDA Luna im Hafen von Kopenhagen von den obersten Decks des Schiffes. Ein sehr imposanter Anblick – vor allem wenn die eigentlich schon großen Gebäude in der Nähe der Anlegestelle wie vom Miniatur-Wunderland wirkten.

Ein Teil der Truppe machte eine Sightseeings-Tour mit dem Bus „Hop-on-Hop-off“…. Der Rest ging auf eigene Faust los und machte die Stadt – es war ein Feiertag in Dänemark zu diesem Zeitpunkt – unsicher. Feiertag = Geschäfte zu = die Frauen konnten nicht Shoppen… Schont natürlich dann aber die Reisekasse der Männer!!!

Es waren zwar nur ein paar Stunden Zeit, aber da das Wetter mitspielte, sah man doch einiges von der Metropole Kopenhagen. Was auffiel, war die Tatsache, dass es sehr sauber in der Stadt war. Also nichts mit: „Es ist was faul im Staate Dänemark“.. Faul waren einige mit Nichten, denn die Fitness-Schrittzähler zeigten am Abend an Bord dann fast 25.000 Schritte an. Start im Hafen – direkt neben dem Kastell von Kopenhagen, vorbei am Schloss Amalienburg, Nyhaven bis hin zum Tivoli…  und nicht zu vergessen…   das Hard Rock-Cafe…  

Später an Bord hieß es dann erst mal frischmachen und dann später wieder gemeinsam Speisen. Um dann zum Abschluss noch eine wirklich tolle Show des Bordprogramms zu bestaunen und zu bewundern. …  „Queen – Show – I want it all“. Danach ging es in die Sternen-Bar…  und von dort wieder in Richtung Disse…  wo der DJ Martin mal wieder richtig einheizte. So tanzten nun einige von uns in die Nacht – aber niemals aus der Reihe, während die anderen, vor allem dann nach den vielen Schritten an diesem Tag, eher Fußpflege betrieben und einigermaßen früh in der Kabine waren. Denn leider war am nächsten Morgen ja unsere kleine Reise dann auch schon zu Ende. Obwohl wir – aufgrund der Kürze der Tour – alle jeweils Innenkabine gebucht hatten – so merkte man dieses kaum – auch vom Seegang war nicht viel zu spüren. Eher der Schaukeleffekt, den man vom Alkohol hat.

Den Samstag Morgen hieß es dann auch – alles hat ein Ende.. auch diese Fahrt. Nach dem Frühstück wurde ausgecheckt – die angefallenen Rechnungen für die Getränke an der Bar bezahlt – und schon ging es von Bord. Ab ins Taxi – zurück zum Hotel und unseren Autos. Denn es lag ja noch eine lange Heimreise – naja für einen Teil zumindest – vor uns. Denn es gab doch wirklich ein Pärchen in unserer Gruppe, die fuhren nach Hamburg und … enterten das nächste Schiff der AIDA-Flotte…

Ich sag jetzt an der Stelle mal Ahoi…. oder auch nur: Pfeifen und Lunten aus an Bord!

Vielen Dank für den wunderbaren Bericht von Jörg Michael Zahlmann / George!

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